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Die Mutter des Satans als Buch


Produktdetails

Titel: Die Mutter des Satans

Autor/en: Claudia Beinert, Nadja Beinert

ISBN: 3426653834

EAN: 9783426653838

Roman. Der große Magarethe Luther-Roman.

Droemer Knaur

1. Februar 2017 – gebunden – 448 Seiten




Buch auf Deutsch!


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    Preis des Buches:

    Beschreibung

    Ein historischer Roman von den Zwillingen Claudia und Nadja Beinert über Margarethe Luther und wie sie ihren Sohn, den Reformator Martin Luther, prägte.
    In Zeiten von Pest, Aberglaube und Ablass: 1480 wird die junge Margarethe mit dem gleichaltrigen Hans Luder vermählt. Trotz der zunächst trostlosen Aussicht eines Lebens an der Seite eines Bergmannes ist die Ratsherrentochter 1483 über die Geburt ihres ersten Sohnes Martin sehr glücklich. Als Martin Luther sich Jahre später gegen den Willen des Vaters für ein Leben als Mönch entscheidet, ist Margarethe hin- und hergerissen zwischen Ehegehorsam und Mutterliebe. In den gefährlichen Jahren der beginnenden Reformation wagt sie einen gefährlichen Balanceakt und trifft den mittlerweile berühmt-berüchtigten Sohn sogar heimlich. Erst ihre bedingungslose Zuneigung und Liebe zu Martin – von Geburt an – machten aus Martin Luther den mutigen, unerschütterlichen Reformator, der uns bis heute überliefert ist.

    Portrait

    Dr. Claudia Beinert, Jahrgang 1978, ist genauso wie ihre Zwillingsschwester Nadja in Staßfurt geboren und aufgewachsen. Claudia studierte Internationales Management in Magdeburg, arbeitete lange Zeit in der Unternehmensberatung und hatte eine Professur für Finanzmanagement inne. Sie lebt und schreibt in Erfurt und Würzburg. Nadja Beinert studierte ebenfalls Internationales Management und ist seit mehreren Jahren in der Filmbranche tätig. Die jüngere der Zwillingsschwestern ist in Erfurt zu Hause. Besuchen Sie die Autorinnen unter: www.beinertschwestern.de www.facebook.com/beinertschwestern

    Leseprobe

    Jetzt reinlesen: Leseprobe(pdf)

    Pressestimmen

    “Zauberhaft, psychologisch ausgezeichnet strukturiert und sehr lesenswert!” Karfunkel , 01.08.2017



    Bewertungen unserer Kunden


    "Die Mutter des Satans" von Claudia und Nadja Beinert

    von

    nanhett



    – 07.02.2017

    Ein historischer Roman über das Leben der Margarethe Luder von den beiden Zwillingsautorinnen Claudia und Nadja Beinert, erschienen im Februar 2017 im Knaur HC Verlag.

    Klappentext:
    Ein historischer Roman von den Zwillingen Claudia und Nadja Beinert über Margarethe Luther und wie sie ihren Sohn, den Reformator Martin Luther, prägte.
    In Zeiten von Pest, Aberglaube und Ablass: 1480 wird die junge Margarethe mit dem gleichaltrigen Hans Luder vermählt. Trotz der zunächst trostlosen Aussicht eines Lebens an der Seite eines Bergmannes ist die Ratsherrentochter 1483 über die Geburt ihres ersten Sohnes Martin sehr glücklich. Als Martin Luther sich Jahre später gegen den Willen des Vaters für ein Leben als Mönch entscheidet, ist Margarethe hin- und hergerissen zwischen Ehegehorsam und Mutterliebe. In den gefährlichen Jahren der beginnenden Reformation wagt sie einen gefährlichen Balanceakt und trifft den mittlerweile berühmt-berüchtigten Sohn sogar heimlich. Erst ihre bedingungslose Zuneigung und Liebe zu Martin – von Geburt an – machten aus Martin Luther den mutigen, unerschütterlichen Reformator, der uns bis heute überliefert ist.

    Meine Meinung:
    Eine gelungene Mischung aus Fiktion und Fakten über das Leben von Martin Luthers Mutter. Ich bin in solchen Dingen sonst ziemlich kleinlich, aber diese Romanumsetzung hat mir wirklich gut gefallen, da es nur wenig Überliefertes von Margarethe Luder gibt. Als ich mit dem Buch begann, bin ich extra nach Mansfeld gefahren, um mir das nachgebildete Haus der Familie Luder anzuschauen und um das richtige Feeling für die Geschichte zu bekommen.
    Der Schreibstil der beiden Autorenzwillinge war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Beide verstanden es den Leser sehr glaubhaft das harte Leben in dieser damaligen Zeit nahe zubringen und auch nachempfinden zulassen.
    Ich persönlich hätte gern noch etwas mehr über Katharina von Bora gelesen, aber vielleicht gibt es ja irgendwann eine Fortsetzung.

    Mein Fazit:
    Sehr Lesenswert!


    Zu sehr Biographie und zu wenig Roman

    von

    hasirasi2



    – 02.02.2017

    Die Geschichte wird in Rückblenden erzählt. Margarethe sitzt für Lucas Cranach Modell und erinnert sich dabei an ihr Leben. Geprägt wurde es natürlich vor allem durch ihren ältesten und umstrittensten Sohn Martin Luther.

    Margarethe hatte ein hartes Leben und einen lieblos wirkenden Ehemann (Hans), dem sie immerhin 6 Kinder gebar. Ihr Vater war Ratsherr, ihr Mann "nur" Bauer, aber mit großen Ambitionen. Er wollte unbedingt Hüttenmeister werden und zu Ansehen kommen (was er durch harte Arbeit und fast schon grausame Sparsamkeit auch schaffte) – diesem Wunsch hatte sich alles unterzuordnen. Margarethe hatte zu funktionieren – "Das Weib sei dem Manne Untertan."
    Sie war eine gottesfürchtige, sehr gläubige Frau, die ihre Kinder schon früh an ihren Glauben heranführte. Trost findet sie im Gebet und dem Glauben an Gottes Allmächtigkeit – selbst Leibstrafen an den Kindern waren für sie dadurch erklärbar. Aber sie bemerkte auch immer mehr die Widersprüchen und Zwänge, fühlte sich weder durch die gekauften Ablassbriefe noch die Beichten und Bußen beim Pfarrer befreit oder getröstet. Für sie war ihr Leben gottgegeben und vorbestimmt.
    Erschreckend fand ich, dass die Pest als Strafe für alle Sünden angesehen wurde. Das ist heute nur schwer vorstellbar und auch Margarethe begann das erste Mal zu zweifeln, als ausgerechnet ihre jüngste und sündenfreie Tochter Barbara daran starb. Margarethe sah den logischen Fehler, zog aber keine Konsequenzen.
    Als Martin sein Jurastudium abbrach und stattdessen Mönch wurde, war er für Hans gestorben. Margarethe pflegte den Kontakt zu ihm heimlich über viele Jahre. Sie kämpfte wie eine Löwin für ihren Sohn, auch wenn sie seine Überzeugungen nicht von Beginn an teilte und immer wieder als "Mutter des Satans" beschimpft wurde – Martin Luther sollte an allem Schuld sein, was in der Welt im allgemeinen (Pest) und den Nachbarn im besonderen (persönliche Unglücke) passierte, weil er sich vom wahren Glauben abgewendet hatte.

    Leider bin ich mit dem Buch nicht so richtig warm geworden, der Stil war mir zu weitschweifig und langatmig. Die Zeit damals war sehr düster und (für mich zu) deprimierend – das wird sehr anschaulich beschrieben. Der Hexenwahn und die Pest greifen um sich und zerstören neben Leben auch Freundschaften.
    Margarethe bleibt lange farblos, duldsam, eine gehorsame Ehefrau. Nur in den Passagen mit Cranach oder beim Tod ihrer Kinder wurde sie für mich lebendig und lies Gefühle zu. In den Szenen im Atelier ist sie sehr leidenschaftlich, taut auf und man kann auch mal hinter ihre harte Schale gucken. Die Stellen wirken sehr hell – ein guter Kontrast zum Rest des Buches, aber ich hätte mir mehr davon gewünscht, ich wollte Margarethe ja schließlich kennenlernen. Aber meistens wirkt so steif wie auf Cranachs Gemälde.
    Cranach bringt gleichzeitig auch noch eine andere Sichtweise auf das Geschehen ein. Er reflektiert während der Portraitstunden sein eigenes Leben, den Umgang mit seiner Familie und die Freundschaft zu Martin Luther. Für mich habe genau diese Szenen das Buch aufgelockert.

    Abschließend ist "Die Mutter des Satans" für mich zu sehr Biographie und zu wenig Roman.


    Beste Unterhaltung…

    von

    Mundolibris



    – 09.05.2017

    Bisher kannte ich die beiden Beinertschwestern nur vom Namen bzw ich kannte ihre Bücher nur vom Namen und Klappentext. Doch mit diesem Buch haben sie mich gleich abgeholt und einen neuen Fan hinzugewonnen.
    Dank der Lebendigen und sehr plastischen Schreibweise der beiden Autorinnen gelang es mir sofort mitten in der Story zu stehen. Die Figuren wirken sehr lebendig und sehr echt und so manifestierten sie sich regelrecht vor meinem inneren Auge.
    Gut recherchiert erschien mir das Buch und es ist so interessant zu lesen und man darf lernen wie es sich in der damaligen Zeit gelebt hat. Das Buch schildert in einer tollen Art und Weise wie es um Martin Luther und seine Familie umherging. Der Leser steht nicht außen vor und bekommt mit erhobenem Zeigefinger die Geschichte heruntergebetet, sondern man steht eher daneben wenn Geschichte geschrieben wird.
    Es war für mich ein Buch welches ich genossen habe und es war ein Buch welches ich in der Tat nur Kapitel für Kapitel genossen habe. Eine Empfehlung wenn man das Buch wirklich genießen möchte, dann sollte man es auf keinen Fall in einem Rutsch herunterlesen.
    Ich kann das Buch guten Gewissens empfehlen und vergebe die volle Punktzahl, 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!


    Ein zutiefst bewegender Roman

    von

    Nicis Buchecke



    – 10.02.2017

    Uns allen ist sicher der Reformationstag ein Begriff und in manchen Bundesländern hoffe ich, nicht nur durch den Feiertag. Wir befinden uns 2017 im Lutherjahr, denn es ist 500 Jahre her, dass Martin Luther seine Thesen in Wittenberg anschlug. Aber wie viel weiß man eigentlich noch darüber, wenn man schon eine Weile aus der Schule raus ist? Also ich kann für mich sagen, bis auf das es 95 Thesen waren und die kirchliche Ordnung einen Umbruch erlebte, war bei mir nicht mehr allzu viel hängen geblieben.

    Nun ist dieser Roman, aber nur indirekt ein Buch über Luther, denn hier geht es um seine Mutter Margarethe. Als Leser verfolgte ich hier den Werdegang von Martin Luther von seiner Geburt bis zum Jahr 1527 aus Sicht der Mutter. Dieser Weg, den die Beinertschwestern hier wählten war sicher ein ungewöhnlicher, aber sehr eindrucksvoller. Wir erfahren dadurch nicht nur alle wichtigen Dinge über Martin, sondern auch über die Ehe und die Rolle der Frau in dieser Zeit. Ich habe viele geschichtliche Informationen erhalten und viel über Martin Luther gelernt, ohne das ich mit Jahreszahlen und Ereignissen erschlagen wurde.
    Die Autorinnen haben ein großes Talent Geschichte in Geschichten zu verpacken. Sie haben hier großartig recherchiert und durch wenige fiktive Elemente ein lebhaftes Bild der Familie Luther gezeichnet. Ich wusste viele Dinge dieser Zeit nicht und war erschrocken darüber, wie sich der Glaube den Menschen vor Luther darstellte.
    Margarethe Luther ist eine starke Persönlichkeit, die die ganze Zeit meine Sympathie und mein Mitgefühl hatte. Sie ist eine folgsame Ehefrau, aber auch eine liebende und herzliche Mutter. Die Schicksalsschläge, die sie ertragen musste bewegten mich sehr. Ihr Mann Hans war mir nicht immer sympathisch. Er ist das für diese Zeit typische Oberhaupt der Familie und kümmert sich um seine Arbeit. In manchen Szenen tat mir seine Frau regelrecht leid, wie er mit ihr umgeht.
    Aber was auch die Familie wegen Martin durchmachte wird hier eindrucksvoll geschildert. Man kann aber auch erkennen, dass Martin seine Familie nie vergessen hat und ohne seine Eltern vielleicht nie diesen Weg gegangen wäre.

    Dieser Roman bewegt, regt zum nachdenken und hinterfragen an und lehrte mich auf jeden Fall wieder mehr geschichtliches Wissen über meine Heimat. Wenn ich demnächst nach Eisleben oder Mansfeld fahre, werde ich sicherlich einiges mit anderen Augen sehen. Ich bin zu tiefst bewegt und kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der gerne historische Romane liest und im Lutherjahr mehr über Luther erfahren möchte.


    Spannender Einblick in das Leben von Martin Luther und seiner Familie

    von

    Martin Schult



    – 02.03.2017

    Lucas Cranach, ein bedeutender Maler der Renaissance, beabsichtigt Margarethe und Hans Luder zu portraitieren. Es handelt sich bei den beiden um die Eltern von Martin Luther und gerade bei der Mutter Margarethe versucht er durch ihre Erzählungen und Erinnerungen ihre Seele zu ergründen, um dem Bild Leben und Tiefe zu geben. Die Eindrücke gewähren einen Einblick in ein bewegendes und schicksalhaftes Leben, aus dem eine historisch bedeutende Person entstanden ist. Es beginnt im Jahre 1483 mit der schwierigen Geburt von Martin Luther und der dadurch bedingten besonderen Verbindung zwischen Mutter und Kind. Gerade diese gegenseitige Liebe wird in den folgenden Jahren immer wieder vor neue Heraus-forderungen gestellt.

    Die Geschwister Claudia und Nadja Beinert haben gemeinsam schon einige historische Romane geschrieben, welche immer wieder gute Bewertungen erhalten haben. Die Mutter des Satans war mein erstes Buch der Beiden und meine hohen Erwartungen konnten voll und ganz erfüllt werden. Ihnen ist es mit ihrer sehr bildreichen und lebendigen Schreibweise gelungen mich in den Anfang des 16. Jahrhunderts zu entführen und mir die spannende Lebensgeschichte von Margarethe Luder näher zu bringen. Passend zum Lutherschen Jubiläumsjahr war es für mich sehr interessant, das damalige Leben und die Denkweisen zu verfolgen, um der bekannten Thesenver-öffentlichung durch Martin Luther die entsprechende Bedeutung für die Zeit beizumessen. Erst hier wurde mir klar, welcher Mut und welches Durchhaltevermögen notwendig war, diesen Schritt zu gehen und welche Auswirkungen er auf das persönliche Umfeld von Martin Luther hatte. Es lässt mich die historischen Ereignisse in einem andere Licht sehen.

    Sehr gut gefallen hat mir dabei, dass es den beiden Autorinnen gelingt, die Geschehnisse authentisch und real erscheinen zu lassen, was einem gut recherchierten historischen Hintergrund geschuldet ist. Insgesamt war das Buch für mich ein spannender Einblick in eine vergangene Zeit und hat ein bekanntes historisches Ereignis durch das Einbinden fiktiver Elemente erlebbar gemacht. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit fünf von fünf Sternen.


    Interessantes Porträt einer Frau

    von

    Igelmanu



    – 26.02.2017

    »Aber warum eine Rebellion gegen die höchsten Herren im Reich? ¿ Du hast deinen Platz im Leben vergessen!«

    In diesem Jahr, in dem sich der Thesenanschlag durch Martin Luther zum fünfhundertsten Mal jährt, gibt es reichlich Literatur über ihn. Aber dieses Buch hier stellt seine Mutter in den Mittelpunkt der Handlung.
    Welche Rolle spielte sie, spielte Luthers Elternhaus in seinem Leben? Wie stand Margarethe Luther (oder Luder, wie sie richtig hieß) zu ihrem Sohn und seinem Tun?

    Die beiden Autorinnen verknüpfen auf hochinteressante Weise die historischen Persönlichkeiten und Tatsachen mit einem fiktiven Handlungsrahmen, der trotzdem realistisch erscheint. Margarethe Luder lässt sich von Lucas Cranach dem Älteren porträtieren und hängt dabei ihren Erinnerungen nach, beginnend mit Martins Geburt.
    Im Wesentlichen wird also aus ihrer Sicht erzählt, lediglich in Zwischenpassagen wechselt die Erzählperspektive zu Lucas Cranach. Das sorgt natürlich dafür, dass man beim Lesen stets ganz nah bei Margarethe ist, bei ihren Gefühlen, ihren Ängsten und ihrem Glauben.

    Wie immer, wenn ich über die Rolle der Frau in dieser Zeit lese, bin ich fassungslos. Diese Frauen mussten doch so stark sein, eigentlich, und ließen sich doch unterdrücken und missbrauchen. Und alles aus der Überzeugung heraus, dass dies die göttliche Ordnung sei! Margarethe war da keine Ausnahme, erst spät fand "die Mutter der Reformation", wie sie an einer Stelle im Text bezeichnet wird, aus der Opferrolle heraus. Interessant ist dabei, ihre Entwicklung zu beobachten. Beim Lesen stellt man sich nicht nur die Frage, wie sie ihren Sohn beeinflusst hat, sondern welchen Einfluss wiederum er auf seine Mutter gehabt hat.
    Natürlich wird ausführlich auf das damalige Weltbild eingegangen. Alles Denken und Streben war auf das Jenseits gerichtet, über allem stand die Angst vor einem zürnenden und strafenden Gott, der einen für die Ewigkeit in der Hölle schmoren lassen konnte. Außer – man hatte genügend Geld für Ablassbriefe¿ Ein unglaublicher Gedankenansatz, der ebenso wie der parallel existierende Aberglaube leicht auf dem Nährboden einer allgemein herrschenden Ungebildetheit gedeihen konnte. Wie Martin Luther hier eingegriffen hat, ist bekannt. Aber wie wurde aus ihm der bekannte Reformator? Seine Familie hatte eigentlich andere Pläne für ihn – wie mag es für sie gewesen sein, als der Sohn plötzlich so rebellierte? Wer Kinder hat, der weiß, dass man sich um sie sorgt, dass man sich für sie eine gesicherte Zukunft wünscht – und dass man, wenn das Kind erfolgreich ist, selber an Ansehen gewinnt. Umgekehrt gilt das gleiche, damals wie heute.

    Martin Luthers Ansichten und die neue Lehre haben selbstverständlich auch einen Platz in Margarethes Erinnerungen. Ein Punkt, der mir immer negativ in Zusammenhang mit ihm einfällt, nämlich seine befürwortende Haltung zu den Hexenverbrennungen, wird allerdings nur kurz erwähnt. Nun ja, es sind halt die Erinnerungen seiner Mutter¿

    Der Stil sagte mir zu und ließ sich leicht und angenehm lesen. Schön finde ich zudem, dass auf dem Cover ein Ausschnitt aus dem fertigen Porträt Cranachs zu sehen ist. Aber auch nach dem Lesen stört mich immer noch der Titel des Buchs, ich finde ihn einfach reißerisch, auch wenn er inhaltlich begründet werden kann. Wenn ich nicht durch Empfehlungen hier auf das Buch aufmerksam geworden wäre, hätte ich es aufgrund des Titels sicher nicht beachtet.

    Fazit: Kurzweiliges Porträt einer interessanten Frau und ein ungewöhnlicher Blick auf den großen Kirchenreformator.

    »Ich wollte keine Rebellion, sondern war auf der Suche nach einem Weg, wie wir Gottes Gnade erhalten. ¿ Ich habe ihn gefunden, den Weg in die ewige Seligkeit, ins Himmelreich.«



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