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Produktdetails

Titel: Das Labyrinth der Lichter

Autor/en: Carlos Ruiz Zafón

ISBN: 3100022831

EAN: 9783100022837

Roman.

'Der Friedhof der vergessenen Bücher'.

Übersetzt von Peter Schwaar

FISCHER, S.

10. März 2017 – gebunden – 944 Seiten




Buch auf Deutsch!


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    Preis des Buches:

    Beschreibung

    Packend, rasant und voller Magie – der neue Zafón!

    Carlos Ruiz Zafón, Autor des Weltbestsellers ‘Der Schatten des Windes’, ist zurück! Mit seinen Romanen rund um den Friedhof der Vergessenen Bücher schuf der spanische Bestsellerautor eine der faszinierendsten Erzählwelten aller Zeiten. Die Verheißung, die mit ‘Der Schatten des Windes’ begann, findet mit seinem neuen großen Roman ‘Das Labyrinth der Lichter’ ihre Vollendung.

    Spanien in den bleiernen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie ‘Das Labyrinth der Lichter’, das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.

    Meisterlich verknüpft Carlos Ruiz Zafón die Erzählfäden seiner Weltbestseller ‘Der Schatten des Windes’, ‘Das Spiel des Engels’ und ‘Der Gefangene des Himmels’ zu einem spannenden Finale.

    Portrait

    Carlos Ruiz Zafón begeistert mit seinen Barcelona-Romanen um den Friedhof der Vergessenen Bücher ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt. »Der Schatten des Windes«, »Das Spiel des Engels«, »Der Gefangene des Himmels« und »Das Labyrinth der Lichter« waren allesamt internationale Bestseller. Auch »Marina«, der Roman, den er kurz vor den großen Barcelona-Romanen schuf, stand wochenlang auf den Bestsellerlisten. Seine ersten Erfolge feierte Carlos Ruiz Zafón mit den drei phantastischen Schauerromanen »Der Fürst des Nebels«, »Mitternachtspalast« und »Der dunkle Wächter«. Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und lebt heute vorwiegend in Los Angeles.

    Leseprobe

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    Pressestimmen

    Mit dem ‘Labyrinth der Lichter’ beendet der spanische Literat einen grandiosen Roman-Zyklus Kleine Zeitung 20170328



    Bewertungen unserer Kunden


    Der Faden der Ariadne

    von

    maggiterrine



    – 08.04.2017

    Der vierte und voraussichtlich letzte Teil der Buchreihe um den Friedhof der vergessenen Bücher lässt kaum Wünsche offen.

    Anders als die vorangegangenden Romane von Zafón entleiht sich Das Labyrinth der Lichter viel von alten Film Noir -Filmen á la Orson Welles und trumpft mit einem spannenden Ermittlungskrimi rund um die Agentin Alicia Grís auf. Die Handlung ist mitreißend und natürlich verwebt sich alles mit der Hintergrundgeschichte von Sempere und Söhne , wodurch auch viele bekannte Chraktere wieder eine recht groß Rollen spielen.

    Das beste an diesem Roman (und an allen anderen von Zafón) ist meiner Meinung nach wieder einmal die Metaebene, die viel Raum für Spekulationen lässt! Wie viel von Alice im Wunderland steckt in Alicia? Und wer ist eigentlich Ariadna? Und wird sie für den Faden sorgen, mit dem man wieder aus diesem Labyrinth der Ermittlungen herausfindet? Wer Anspielungen und literarische Vergleiche liebt, wird auch diesem Buch etwas abzugewinnen wissen!

    Passenderweise werden in diesem Buch viele lose Fäden miteinander verknüpft, so dass man endlich Antworten auf sich bereits aufgestaute Fragen bekommt und die Buchreihe nun wirklich komplett wirkt (Ich möchte ungern abgeschlossen sagen, denn wo nun wirklich der Anfang, und wo das Ende ist, kann ja keiner wirklich sagen).

    Alles in Allem habe ich die Romane dieser Reihe vorher schon geliebt aber dieses Buch hat mit seinem neuen Ansatz meine Erwartungen wieder einmal übertroffen!


    Spannend, Packend und voller Magie

    von

    Arietta



    – 19.05.2017

    Meine Meinung zum Autor:
    Mit großem Genuss und Muse habe ich den 4. Band der Reihe um den Friedhof der vergessenen Bücher gelesen. Carlos Ruiz Zafón ist ein großer Autor und begnadeter Erzähler, der es meisterlich versteht einem in den Bann seiner Geschichte zuziehen. Es stimmt einfach alles sein Sprach und Erzählstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die losen Fäden werden am Ende der Geschichte wundervoll miteinander verknüpft. Auch das Historische ist gut recherchiert, der Krieg in Spanien und das Franco Regime kam sehr spannend herüber und man erfuhr so einiges neues , was mir bis heute nicht bewusst war. Der Spannungsbogen war hoch auch wenn man vielleicht manches hätte strafen können, aber das tat der Geschichte keinen Abbruch. Er ließ uns tief in die Seelen und Charaktere seiner einzelnen Protagonisten blicken. Seine Figuren waren aus Fleisch und Blut und kamen sehr real und glaubhaft rüber. Es war schön in Spaniens Geschichte und Vergangenheit abzutauchen. Ein facettenreicher Roman voller Magie, vor der Großen Kulisse Spaniens.

    Meine Zusammenfassung zum Inhalt:
    Alicia Gris seine Hauptfigur hat er sehr lebendig beschrieben, ihre Eigenwilligkeit, ihr Durchsetzungsvermögen, eine gerissene mit allen Wassern gewaschene Frau und sehr speziell. Ich mochte sie, wenn man mal ihre Dramatische Vorgeschichte und Kindheit gelesen hat, gewinnt man sie Lieb und versteht sie. Das Kapitel mit dem Krieg in Spanien ging mir unter die Haut, was Alicia und die anderen mitgemacht haben. Alicia wird von Madrid nach Barcelona geschickt, sie arbeitet für die Politische Polizei und ist der Liebling ihres Chefs, gerade weil sie so gradlinig und störrisch ist. Er hat sie aufgebaut, sie verdankt ihm einiges, sie führt mancher ihrer Kollegen an der Nase rum. Die Suche nach dem auf Mysteriöse verschwundenen Ministers Mauricio Valls und dem geheimnisvollen Buch " Das Labyrinth der Lichter", ein Exemplar das es nur einmal gibt und in seinem Besitz war. Alles geschieht unter strenger Geheimhaltung. Die Spur führt uns zu Daniel und der Buchhandlung Sempre und Söhne, um sich hier auf die Spur des Buches zu machen. Es wird alles sehr Gefährlich und Spannend , man hielt manches mal die Luft an, als es Lebensgefährlich für alle beteiligen wird und hofft und betet das sie da wieder heil heraus kommen.. Spannend, packend, Aufregend, mit viel Nervenkitzel bis zum Schluß.


    Der vierte Eingang zum Friedhof der Vergessenen Bücher

    von

    Mikka Liest



    – 28.03.2017

    Das Labyrinth der Lichter ist der vierte Band der Reihe Der Friedhof der vergessenen Bücher, nach Der Schatten des Windes, Das Spiel des Engels und Der Gefangene des Himmels. Aber wie Carlos Ruiz Zafón in einem Interview mit dem Fischer-Verlag erklärte:

    Jeder Band versteht sich als ein unabhängiger Eingang zum Friedhof der Vergessenen Bücher. Wo immer man beginnt, durch welche der vier Türen man auch tritt, wird man eine eigene Welt vorfinden.

    Da dieses Buch tatsächlich mein erstes des Autors war, ich also vollkommen ohne Vorwissen und Vorbereitung in diese zauberhafte Welt stolperte, kann ich guten Gewissens bezeugen: ja, man kann Das Labyrinth der Lichter wirklich als eigenständiges Werk lesen – und lieben! -, aber man fühlt sich manchmal wie Alice, die kopfüber und unversehens ins Kaninchenloch stürzt. Mir schwirrte oft der Kopf, mir war ganz schwindlig vor lauter Namen und Orten und Entwicklungen und Andeutungen, und dennoch wollte ich immer weiterlesen und weiterlesen. Im Rückblick fällt es mir schwer zu glauben, dass dieser Wälzer stolze 944 Seiten auf die Waage bringt, denn die Geschichte wurde mir niemals langweilig und ich habe sie in nur fünf Tagen verschlungen… Und mir die anderen Bücher der Reihe schon gekauft, da ich jetzt unbedingt alle der möglichen Türen und Welten erkunden will. Dennoch ist es ein Buch zum Mitdenken, denn zum nebenher Konsumieren ohne Sinn und Verstand ist es viel zu schade.

    Es ist schwer, in Worte zu fassen, was die Magie dieses Buches ausmacht, denn die ist vielfältig und wandelbar. Mal ist es ein bedrückender und dennoch faszinierender Einblick in die Lebenswirklichkeit der Menschen zur Zeit des Franco-Regimes in Spanien, dann wieder ein überschwänglicher Lobgesang auf die Literatur oder ein spannender historischer Kriminalfall. Aber die Sprache, die ist immer ein Gedicht und die Atmosphäre eine Offenbarung – auch oder gerade dann, wenn die Grenzen zwischen Traum und Albtraum zerfließen und die sprachliche Schönheit das Düstere oder sogar Morbide beschreibt.

    Man könnte das Buch auf jeder beliebigen Seite aufschlagen und würde dort immer eine zitierwürdige Stelle finden. Ich werde jetzt mal die Probe aufs Exempel statuieren:

    Da erschütterte eine neue Explosion das Gebäude, und das Buch fiel ins Leere. Alicia schaute über den Rand hinaus und sah es in den Abgrund flattern. Der Widerschein der Flammen auf den Wolken warf Lichtbündel herunter, die sich in die Finsternis ergossen. Ungläubig kniff Alicia die Augen zusammen. Wenn der Anblick sie nicht trog, war das Buch zuoberst auf einer riesigen Spirale gelandet, die sich um ein unendliches Labyrinth aus Gängen, Passagen, Bögen und Galerien wand, das an eine große Kathedrale erinnerte. Aber im Gegensatz zu den Kathedralen, die sie kannte, bestand diese nicht aus Steinen. Sie bestand aus Büchern.

    Der Autor schont seine Charaktere nicht. Auch denen, die einem ans Leserherz wachsen, passieren furchtbare Dinge, oder sie begehen sogar selber grausame Taten. Aber die Gewalt wird in meinen Augen nie zum Selbstzweck, und die andere Seite der Medaille ist der großartige Humor, der mich mehr als einmal laut zum Lachen brachte.

    Man erreicht nie den Punkt, wo man zweifelsfrei behaupten könnte, einen Charakter wirklich bis ins Letzte zu kennen, denn sie sind alle so komplex und zwiespältig, wie Menschen nun einmal sind. Und das ist auch gut so, obwohl es manchmal geradezu wehtut, machtlos zusehen zu müssen, wie sich einer davon ins Unglück stürzt…

    Es geht immer mal wieder um die Liebe, wenn auch nicht immer die romantische, und das wird meines Erachtens niemals kitschig – gerade weil die berührendsten Szenen oft die sind, die ohne große Gesten auskommen. Und auch hier gehen Glück und Leid mehr als einmal Hand in Hand, so wie ich ohnehin den Eindruck hatte, dass bei Carlos Ruiz Zafón alles immer auch sein Gegenteil enthält.

    Das Ende ist in meinen Augen ein Geniestreich, mit dem der Autor ein Stück weit die vierte Wand durchbricht. Das Labyrinth der Lichter enthält quasi seine eigene Entstehungsgeschichte.

    Fazit:
    Das Labyrinth der Lichter ist so ein Buch, das ich am liebsten sofort wieder vergessen würde. Nicht etwa, weil es schlecht wäre, ganz im Gegenteil – ich wünschte, ich könnte es noch einmal zum ersten Mal lesen, um die Schönheit der Sprache, die wunderbaren Charaktere und die unglaublich vielschichtige Handlung neu und mit unverstelltem Blick zu entdecken.

    Es ist Teil einer vierbändigen Reihe, dern Bände man aber alle auch einzeln lesen kann, und ich werde mich jetzt daran machen, auch die anderen drei Bände zu lesen. Carlos Ruiz Zafón hatte sich schon nach wenigen Seiten einen Ehrenplatz in der Liste meiner Lieblingsautoren verdient.


    Must-Read für Liebhaber anspruchsvoller Sprache!

    von

    Plush



    – 10.04.2017

    Das Labyrinth der Lichter ist der vierte Teil der Reihe zum Friedhof der Vergessenen Bücher. Direkt zu Beginn des Buches wird der Leser darauf hingewiesen, dass die Romane in beliebiger Reihenfolge gelesen werden können. Diese Info beruhigte mich, denn dies war mein erster Roman der Reihe. Nun nach dem Lesen kann ich den Band aber nur eingeschränkt als Einstiegsband in die Reihe empfehlen. Vor allem zum Ende hin merkte ich, dass mir Informationen fehlten, mit denen das Leseerlebnis runder gewesen wäre.

    Die Geschichte selbst ist großer Handwerkskunst. Der gehobene Sprach- und Erzählstil ist wirklich ein Genuss. Es wurde eine komplexe Welt erschaffen, in der alles irgendwie ineinander greift. Leichte Kost ist das nicht. Vom Leser wird Konzentration gefordert, um den verschiedenen Strängen folgen zu können und sich immer wieder auf verschiedenste Emotionen einzulassen, die hier geweckt werden. Manchmal brutal wie ein Thriller, immer wieder herrlich witzige Dialoge, einiges an Politik und mehrere seelische Abgründe, in die man tief hinab blicken kann. Auch schreckt der Autor nicht davor zurück, liebgewonnene Charaktere sterben zu lassen.

    Die Geschichte zog mich schnell in ihren Bann, auch wenn ich wie gesagt völlig ohne Vorkenntnisse eingestiegen bin. Es ist kein Buch, das man "mal eben schnell" lesen kann. Schon aufgrund der über 900 Seiten ist das kaum möglich. :o) Die Seiten lesen sich flott weg. Viel flotter, als ich bei der hohen Seitenanzahl erwartet hätte. Gleichzeitig hatte ich aber das Gefühl, dass ich angemessen viel Ruhe und Muße für dieses Buch brauche, weil es der Geschichte sonst nicht gerecht werden würde.

    Dieses Buch ist ein Must-Read für Liebhaber anspruchsvoller Sprache und komplexer Geschichten. Das Lesen der anderen Bände werde ich auf jeden Fall nachholen!


    Ein wahrer Schatz! 🙂

    von

    Miriam-Anna



    – 05.04.2017

    Die Welt ist schlicht ein Spiegel von uns, die wir sie bilden, und sie ist nicht mehr und nicht weniger als das, was wir alle gemeinsam mit ihr anstellen.
    (S.275)

    Der Titel
    Das Labyrinth der Lichter ist ein sehr geheimnisvoller Titel, so ist auch das Buch geheimnisvoll. Man ist wie in einem Labyrinth gefangen, ständig gibt es eine neue Spur, man verirrt sich hoffnungslos. Der Autor nimmt den Leser jedoch an die Hand und führt in (als Licht, könnte man sagen) durch das Wirrwarr.

    Das Cover
    Das Cover gefällt mir wirklich gut. Es ist schon klar erkennbar: Bücher spielen eine besondere Rolle für die Protagonisten. Der Junge vor dem Buchladen steht nicht für eine bestimmte Person, sondern symbolisiert die Generation der Semperes (spielen im Verlauf des Buches eine wichtige Rolle) und kann gleichzeitig Symbol für den Leser und der Laden für die ganze Handlung/das Buch sein: Der neugierige Leser versucht das Geheimnis des Buches zu ergründen und trifft dabei auf immer neue Handlungszweige (der Junge trifft auf neue Bücher).

    Die Protagonisten
    Protagonisten gibt es wirklich so einige, deshalb werde ich hier nur einige für mich wichtige Details herauspicken.
    Eine der Hauptfiguren ist die 29-jährige Waise Alicia Gris, die als eine Art Detektiv für Leandro arbeitet. Durch eine alte Kriegsverletzung ist sie stark eingeschränkt und hat oft unter Schmerzen zu leiden. Ihren Kollegen Vargas schätzt sie trotz anfänglicher Schwierigkeiten sehr. Beide Figuren mag ich sehr gerne, Alicia ist zwar bisweilen etwas kratzbürstig, aber ich denke das tut sie nur, um sich zu schützen. Vargas ist sehr bemüht, Alicia zu helfen und kümmert sich liebevoll um sie, wenn sie einmal mehr einen Anfall hat. Er ist diese Art von Polizist, dem man einfach zuhören möchte. 🙂
    Ein weiterer wichtiger Charakter ist Mauricio Valls. Um nicht zu viel von der Handlung zu verraten, kann ich nur eins sagen: Ich habe meine Meinung im Laufe des Buches mehrmals revidiert. Er ist zu Beginn ein eher undurchsichtiger Mensch, den man erst später kennenlernt.
    Die Familie Sempere besteht aus Vater, Sohn und Frau, Enkel und den Familienfreund Fermín und dessen Frau. Fermíns Verbindung zu Alicia besteht darin, dass er ihr im Krieg das Leben rettet, die zur Familie Sempere müsst ihr wohl selbst rausfinden. 😉 Ich mag die ganze Buchladenfamilie sehr gerne und sie sind, auch wenn jeder Fehler hat, sehr herzlich und immer füreinander da.
    Es gibt natürlich noch viele, viele andere Personen, die im Labyrinth der Lichter eine große Rolle spielen, aber ich bin der Meinung, ich würde euch zu viel verraten, wenn ich mich hier nicht unterbreche.

    Die Story
    1959. Mauricio Valls, ein Beamter der Regierung, verschwindet spurlos. Alicia und der Polizist Vargas werden beauftragt, nach dem Verschollenen zu suchen.
    Ok, hier endet meine kleine Inhaltszusammenfassung. Mehr möchte ich nicht sagen, denn ich könnte sonst nicht aufhören¿ 😉
    Zu Beginn des Buches schleppt sich alles ein bisschen. Man erfährt sehr viel, was einem eher unwichtig erscheint. Durch ständige Handlungsunterbrechungen lernt man neue Leute kennen. Mir ging es leider so, dass ich mir die vielen Namen nicht merken konnte und deshalb zunächst nicht in die Handlung reinkam. Die Zeitsprünge sind sehr verwirrend und ich hatte oft das Gefühl, ein wichtiges Detail überlesen zu haben.
    Nach und nach kommt man jedoch in die Geschichte rein. Ich wollte das Buch irgendwann gar nicht mehr weglegen, so gefesselt hat es mich. Auch habe ich die Handlung immer besser verstanden und es hat richtig Spaß gemacht, ins Barcelona des 20. Jahrhunderts einzutauchen.

    Mein Fazit
    Ich als Schnellleser musste das Tempo ein bisschen zurücknehmen, ansonsten hätte ich wohl das ein oder andere Detail überlesen. Deshalb habe ich auch eine relativ lange Zeit gebraucht, um das Buch zu lesen, auch da ich immer wieder kleine Pausen eingelegt habe, um das Gelesene zu verarbeiten.
    Was mich vor allem fasziniert und beeindruckt hat, war der Erzählstil Zafóns. Vieles wirkt wie ein Gedicht, so poetisch und leicht, als wäre es durch Zufall entstanden. Und die Art, mit der Zafón seine Charaktere behandelt, ist wundervoll. Durch ständige Perspektivenwechsel lernt man alle nach und nach besser kennen und ist ihnen nahe, man kann sich mit ihnen identifizieren. Und gleichzeitig fühlt man sich ihnen irgendwie überlegen, denn man weiß noch so viel mehr als sie.
    Ich habe bisher noch kein Buch von Carlos Zafón gelesen, freue mich deshalb jetzt umso mehr, dass ich diesen Schatz habe und kann ihn jedem, der gerne und viel liest, nur ans Herz legen! Eine kleine Warnung: Das Buch hat über 900 Seiten. 😉


    Gelungener Abschluss

    von

    Fornika



    – 02.04.2017

    Ein wichtiger Minister verschwindet in der Hochzeit der spanischen Franco-Ära spurlos. Pikanterweise ist der Verschwundene niemand anders als Mauricio Valls, ehemaliger Gefängnisdirektor von Montjuïc. Die junge Alicia Gris wird auf seinen Fall angesetzt und muss dementsprechend zurück nach Barcelona; in die Stadt, die ihre Vergangenheit verbirgt. Die Spuren sind schwer zu lesen, doch wenns ums Lesen geht, kommt man in Barcelona an ihr nicht vorbei: der Buchhandlung Sempere und Söhne, die weit mehr zu bieten hat als käufliche Lektüre. Schnell sind die Semperes wieder mitten im Geschehen¿

    Mit "Das Labyrinth der Lichter" beendet Zafón seinen Zyklus um den Friedhof der vergessenen Bücher. Im Vorwort wird man darauf hingewiesen, dass es nicht zwingend notwendig sei, die anderen Bände vorher gelesen zu haben. Meiner Meinung nach lässt man sich jedoch einige Aha-Momente durch die Lappen gehen, wenn man hiermit neu in die Reihe einsteigt. Es werden viele lose Enden verknüpft und allerlei bekannte Gesichter begegnen dem Leser auf den Seiten, sodass ich schon denke, dass dem Neu-Leser der Einstieg mit diesem Band schwer fallen dürfte.
    Qualitativ knüpft Zafón mühelos an die vorherigen Bände an. Er beschreibt Barcelona und Umgebung so detailliert und fängt auch die Stimmung der jeweiligen Orte unglaublich gut ein, sodass der Leser sofort ein stimmiges Bild vor Augen hat. Auch seine Figuren sind dem Autor authentisch gelungen, zugegebenermaßen hat man von einigen natürlich schon ein grobes Bild aus den vorherigen Bänden, aber auch neue Personen wie Vargas oder Alicia werden gut eingeführt. Alicia ist eine sehr interessante Protagonistin, die sich nicht leicht in die Karten schauen lässt und deswegen als etwas mysteriöse Figur für Zafóns geheimnisvolle Geschichte hervorragend geeignet ist. Denn geheimnisvoll ist es schon, das Verschwinden von Valls und auch sonst hat der Autor wieder einige Rätsel und Überraschungen für den Leser vorbereitet. Wieder einmal beweist Zafón, dass Spannung und Humor nicht zwangsweise bedeuten, dass man auf tiefsinnige, poetische Betrachtungen verzichten muss; trotzdem ist sein Stil sicherlich nicht jedermanns Sache. Mich hat dieser vierte Band wieder mitgenommen und verzaubert, auch wenn sich einige kleine Längen eingeschlichen haben.


    Labyrinth der lichter

    von

    Victoria S.



    – 06.04.2017

    Dies ist der vierte Band der Reihe um den Friedhof der vergessenen Bücher. Eigentlich sollte man immer bei Band 1 zu lesen beginnen, doch dieses Buch ist so gut geschrieben, dass man auch als Einsteiger in die Reihe sehr gut zurecht kommt. Natürlich erfordert das mehr Konzentration und Geduld, aber das ist bei so einem anspruchsvollen Roman sowieso selbstverständlich. Obwohl dieses Buch nichts zum Nebenbei lesen ist, ist es doch so packend und fesselnd, dass man es trotz seiner über 900 Seiten nicht mehr aus der Hand legen möchte.
    Immer wieder gibt es Textstellen, die auf die Vorgänger Bände verweisen, da wäre es vielleicht hilfreich, diese gelesen zu haben. Aber beim Weiterlesen werden dann die Zusammenhänge erkennbar.

    Der Autor schildert seine Stadt Barcelona so verlockend lebendig, er lässt uns die Zeit des Franco- Regimes hautnah miterleben. Er infiziert uns mit seiner Begeisterung für diese Stadt.
    Er verwendet so fantastische sprachliche Bilder, seine Zitate sind unübertroffen, so witzig, teilweise sarkastisch, aber immer zutreffend.
    Seine Protagonisten sind hervorragend gewählt, man kann sich gut in sie hineinversetzen, mit ihnen zittern vor Angst, lachen vor Freude, weinen vor Trauer oder vor Zorn und Wut Funken sprühen.
    Der Spannungsbogen wird vom Anfang bis zum Schluss auf hohem Niveau gehalten.

    Ein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss, auch wenn man Band 1-3 noch nicht kennt. Ich warte mit Ungeduld auf ein neues Meisterwerk von Carlos Ruiz Zafon. Was für ein Name, was für ein Autor!


    Mein erster Zafón

    von

    101Elena101



    – 07.04.2017

    Inhalt:
    Der letzte Band rund um die Reihe zum ,,Friedhof der vergessenen Bücher .
    Ein Auftrag der Polizei veranlasst Alicia Gris in ihre Heimatstadt Barcelona zurückzukehren, um das Verschwinden eines angesehenen Ministers, Mauricio Valls, aufzuklären. Dabei stößt sie auf seine dunkle Vergangenheit als Direkt im Montjuïc Gefängnis. Viele Menschen haben als Motiv die Rache dieser Tage. Zwischen zwielichtigen Gestalten, tragischen Schicksalen und grausamen Morden findet Alicia mehr und mehr heraus, mit was sie es zu tun und führt dabei die Geschichten vieler Familien und Personen zusammen, die miteinander in Zusammenhang stehen.

    Meine Meinung:
    Dies ist mein erstes Buch von Zafón und ich steige damit am Ende einer Reihe ein, zu der, laut Autor, von jedem Band Zugang gefunden werden kann. Das kann ich bestätigen, denn auch wenn ich anfangs nicht gewusst habe, wohin mich die Reise führt, konnte ich mich unabhängig von den anderen Bänden in der Geschichte zurechtfinden. Auch ohne die Charaktere aus den anderen Teilen zu kennen, wird schon früh ersichtlich, auf welchem Wege sich diese kreuzen werden.
    Manche Charaktere sind einem sofort sympathisch, wie der etwas kindliche Daniel Sempere, manche Schurken sind dem Leser von Anfang an unsympathisch und manche Charaktere müssen sich im Verlauf der Geschichte erst noch beweisen, Am meisten gefallen hat mir die Persönlichkeit Fermíns, der mit seinem Wortwitz und seinen teils ironischen, teils verrückten Aussagen so viel Schwung in die Geschichte bringt, das man immer dann, wenn er auftaucht, gleich viel eher weiterlesen möchte. Er lockert die düstere Atmosphäre des Nachkriegs-Barcelonas auf und konnte mir sogar an den traurigsten Stellen ein Grinsen entlocken, wenn er mal wieder seine Kommentare abließ.
    Der Schreibstil von Zafón ist erlesen, einmalig wortgewandt und so gewaltig, dass ich mir am liebsten hunderte Zitate herausgeschrieben hätte, um diese nie zu vergessen. Trotz dieser herausragenden Art zu schreiben, habe ich zwischendurch etwas kämpfen müssen um dran zu bleiben, da vor allem Alicias Ermittlungen in ihrem Fall etwas langatmig wurden. Da hätte man sich gut und gerne kürzer fassen können.
    Am Schluss bleibt zu sagen, dass es erstaunlich ist, wie umfangreich diese Geschichte ist und wie viele Charaktere der Autor vor allem zum Ende hin plausibel zusammenbringt, auch wenn mir nicht alle Punkte gefallen haben.

    Fazit:
    Auch wenn der Autor sich zwischendurch hätte kürzer halten können, ein sprachgewaltiger Roman, der mit viel Talent mehrere Schicksale und Charaktere zusammenbringt.


    Düstere Tage in Barcelonas Geschichte in einer sprachlich grandiosen Darstellung

    von

    * Vivi *



    – 05.04.2017

    "Das Labyrinth der Lichter" ist der vierte Band einer Reihe. Es ist jedoch möglich, das Gesamtwerk mit jeder beliebigen Folge zu beginnen. Anfangs verursachen zwar die fehlenden Hintergrundinformationen etwas Verwirrung, doch nach kurzer Zeit überwindet man diese mithilfe der detaillierten Rückblenden.

    Der Roman behandelt auf mehreren Zeitebenen die Geschichte weniger Familien beziehungsweise einiger Opfer des spanischen Bürgerkriegs 1936-1939 und der darauf folgenden Franco-Diktatur. Die Ereignisse spielen sich hauptsächlich in Barcelona und teilweise in Madrid ab. Das sind düstere Episoden, während deren die Angst regierte und ungeahnte menschliche Abgründe sich auftaten.
    Der Autor, Carlos Ruiz Zafón, vermittelt diese grauenvolle Zeit in einer eigenwilligen, wunderschönen Sprache. Durch seine bildhafte Erzählung wird die bedrückende Atmosphäre spürbar: Teils wird die Brutalität ins Unerträgliche gesteigert. Erleichterung schaffen die Jahre nach Francos Tod, der Grundton wechselt danach in eine bittersüße Stimmung.

    Übersetzer Peter Schwaar hatte mit Sicherheit keine leichte Aufgabe, die komplexen Gedanken von Zafón in deutscher Sprache aufzubauen. Immerhin sind in diesem Buch Sätze über 7-8 Zeilen keine Seltenheit.

    "Das Labyrinth der Lichter" bietet viele Facetten, unter anderem spannende Agentenabenteuer, kaltblütige Verbrechen, zwielichtige Regierungsgeschäfte und als Gegenpol die allgegenwärtige Liebe und das moralisch hoch angesetzte Streben nach der Wahrheit.
    Die Figuren und die Ereignisse wirken authentisch, die Protagonisten erwecken Sympathie. Ihre dramatischen Schicksale stehen symbolisch für viele Leidtragende.

    Das Tempo wird dem Geschehen stets angepasst; mal rasend und verzweifelt, mal zögerlich und unsicher, mal gemütlich und lustvoll-genießerisch. Bei Letzteren treten die Vorzüge von Zafóns Heimatstadt in den Vordergrund: Es ist einmalig, mit seinen Helden zusammen zu leiden, mit ihnen durch Barcelonas Straßen zu streifen und dabei der spanischen Lebensart näher zu kommen. Ein weiterer Lichtblick sind schlagfertige Dialoge, scherzhaft versaute Weisheiten und traumhaft magische Darstellungen einer Stadt in dunklen und in lichtvollen Momenten.

    Unter diesen Gegensätzen bleibt "Das Labyrinth der Lichter" ein durchgehend spannendes Buch – bildhaft, bewegend, voller Emotionen. Keine leichte Lektüre zwischendurch, eher ein anspruchsvolles Monumentalwerk, das die permanente Aufmerksamkeit fordert.


    Sehr gut

    von

    SLovesBooks



    – 05.04.2017

    Meine Meinung:

    Dieses Buch hat mich wirklich herausgefordert. Es ist ein ganz schön dicker Schinken, der nicht gerade leichte Kost enthält.

    Am Anfang musste ich mich erst mal Einlesen. Das hat sich bei diesem Buch gezogen. Es dauerte recht lange, bis ich das Gefühl hatte in der Geschichte drin zu sein. Ich kannte die Reihe bisher noch nicht. Es war insgesamt gesehen aber möglich diesen Teil allein zu lesen. Zu Beginn dachte ich immer, etwas nicht zu verstehen, weil ich etwas aus den anderen Bänden nicht kenne. Jedoch ist der Schreibstil des Autors so, dass man nicht alles auf Anhieb versteht.

    Die Charaktere sind unglaublich vielschichtig. Der Autor zeichnet die Menschen sehr realistisch. Ich hatte viel Freude die ganzen Figuren kennenzulernen.

    Die Geschichte wirkt sehr gut recherchiert. Die Gegebenheiten zur Zeit des Buches wirken sehr glaubwürdig.

    Die Sprache ist etwas ganz Besonderes. Der Autor hat sehr viel Talent und schreibt wunderschön. Dabei ist die Geschichte sehr spannend und hat viele Facetten. Sie spricht die ganze Palette an Emotionen an.

    Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.


    Das Bücherlabyrinth

    von

    andymichihelli



    – 11.04.2017

    Das Buch hat mir gut gefallen!

    Jedoch habe ich mich manchmal sehr schwer getan, der Handlung zu folgen und aufmerksam zu bleiben. Der Autor verwendet einen sehr fachlichrn und schweren Schreibstil, mit dem ich noch nicht sher vertraut bin, da dies das erste Buch dieses Autors ist, das ich lese. Wie daraus folgt, kann man die Bücher dieser Reihe auch unabhängig von der Reihenfolge lesen – so wie ich es gemacht habe. Möglicherweise täte man sich leichter, wenn man ein gewisses Vorwissen zu dem Buch hätte.

    Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden! Mir hat es außer dieser Tatsache auch sehr gut gefallen und ich bin froh, es gelesen zu haben.

    Was mich jedoch noch herausgefordert hat, waren die vielen Charaktere, die schon bald am Beginn der Geschichte erschienen. Ich hab bis zum Schluss nicht alle Charaktere zuordnen können.

    Aber trotzdem konnte ich die Erzählung gut auffassen. Mir kam manchmal vor, ich las ein Buch in einer anderen Sprache. Da ist es auch immer so, dass man zwar manche Vokabeln und Textstellen nicht versteht, aber den Großteil und die Grundstruktur versteht man trotzdem.

    Im Großen und Ganzen fand ich Zafons Schreibstil grandios! Ein Buch, das man nicht einfach wegliest, sondern wirklich geniesen muss. Er schafft es immer wieder vollkommen überraschende Wendungen zu erschaffen und als Buchmensch möchte man den Friedhof der vergessenen Bücher niemals verlassen!

    Zusammenfassend fand ich es ein sehr gelungenes Buch! Für all die empfehlenswert, die Herausforderungen suchen!


    Die Stärke dieses Buches liegt im Detail

    von

    forti



    – 10.04.2017

    Carlos Ruiz Zafóns Labyrinth der Lichter ist der vierte und letzte Band des Zyklus rund um den Barceloner Friedhof der Vergessen Bücher. Um dem hier vorliegenden Roman folgen zu können, ist es nicht unbedingt notwendig, die bisherigen Bücher zu kennen.

    Das Buch startet für mich etwas unübersichtlich. Mehrere Protagonisten und Schauplätze werden angeschnitten, von der versprochenen und tatsächlichen Hauptprotagonistin Alicia fehlt zunächst jede Spur. Hier sollte man sich nicht vorschnell entmutigen lassen: sobald die Haupthandlung beginnt – die uns wie erwartet ins Barcelona der späten 1950er Jahre unter Franco versetzt -, wird es einfacher der Geschichte zu folgen.
    Einfacher, aber auch nicht problemlos. Carlos Ruiz Zafón hat ein langes (über 900 Seiten) Buch mit vielen, teils undurchsichtigen Protagonisten geschrieben. Es gibt viele Schauplätze, viele einzelne Geschichten. Hier am Ball zu bleiben und nicht den Überblick zu verlieren, ist manchmal eine Herausforderung.

    Das Buch zeichnet in meinen Augen durch zwei Aspekte aus: die toll gezeichneten Charaktere und die sprachlichen Finessen.
    Das Personal von Labyrinth der Lichter ist wie gesagt reichhaltig und vielfältig. Von völlig offensichtlich bösen Menschen, über undurchsichtige Charaktere bishin zu¿ eindeutigen Sympathieträger ist hier alles dabei. Die Personen werden gut, mit ihren persönlichen Licht- und Schattenseiten gezeichnet ohne dass der Autor sich hierbei in langen Beschreibungen verliert. Es sind vor allem starke Frauen, die diese Geschichte prägen.
    Carlos Ruiz Zafón streut außerdem immer wieder kleine, sprachlich und inhaltlich bemerkenswerte Szenen, Details, oft nur einzelne Sätze ein, an denen ich hängen geblieben bin und die ich mir manchmal sogar notiert habe. Für mich ein herausragendes Qualitätsmerkmal sowohl von Autor als auch Übersetzer.
    Diese beiden Aspekte ließen mich immer wieder vergessen bzw ignorieren, dass der Roman doch sehr lang ist. Ich möchte ihn nicht aufgebläht nennen, aber lang und vor allem im Mittelteil mit ziemlichen Längen. Für mich blieb die eigentliche Geschichte auch oft hinter der Szenerie zurück – als ob auch der Autor die Charaktere und ihre Nebenschauplätze, die Stadt Barcelona und das Leben unter Franco vor die eigentliche Story gestellt hätte.

    Fazit: Fans von Carlos Ruiz Zafón werden vermutlich zufrieden bis begeistert sein. Der Zafón-Erstleser sollte sich auf einen langen, komplexen Text, der¿ vom Leser volle Aufmerksamkeit fordert, einstellen. Wer sich von den von mir herausgestellten Charakteristika angesprochen fühlt, wird hier gut unterhalten.


    Das Labyrinth der Lichter

    von

    Landbiene



    – 07.04.2017

    Eigene Inhaltsangabe:
    Alicia Gris wird gebeten in ihre Heimatstadt Barcelona zurück zu kehren um das mysteriöse Verschwinden eines angesehenen Ministers aufzuklären. Der Minister heißt Mauricio Valls und war zu vor Leiter Gefängnisses von Montjuïc. Während ihren Ermittlungen stößt Alicia auf Ungereimtheiten, Intrigen und dunkle Schatten der Vergangenheit.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil des Autoren Carlos Ruiz Zafón ist nicht einfach zu lesen. Er schreibt sehr gehoben, poetisch und verwendet etliche Fremdwörter die nicht geläufig sind. Auch verwendet er gern sehr lange und verschachtelte Sätze, die mir einen flüssigen Lesefluss manchmal nicht ermöglichten. Zafon ist zu dem ein Freund der Details. Alles wird auf das Kleinste be-und umschrieben, dass leider nicht nach meinem Geschmack war. Ansonsten ist das Buch in Unterkapiteln gegliedert, in denen die Kapitel wiederum nummeriert sind.

    Allgemeine Meinung:
    Das Labyrinth der Lichter lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Einerseits war die Geschichte spannend und fesselnd! Andererseits machte mir die gehobene Sprache und Poesie zu schaffen, so dass ich nicht stundenlang in dem Buch versinken konnte, sondern ständig Lesepausen benötigte. Auch gab es einige Leselängen die mir zu langatmig waren und sich bis zur Langeweile ausdehnten. Das Labyrinth der Lichter ist der letzte Teil einer Reihe, jedoch versprach der Autor das man in die Reihe einsteigen kann ohne die vorigen Bände zu kennen. Dem kann ich zu stimmen und finde ich sehr positiv! Auch wenn ich anfangs noch recht verwirrt war und nicht so recht wusste in welchem Zusammenhang die Protagonisten standen, lichtete sich der Nebel der Unwissenheit recht schnell. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Manche sind sympathisch und manche gefielen mir eher weniger. Gegen Ende werden viele Geheimnisse gelüftet, die überraschten. Auch sollte man wissen das einige Szenen sehr makaber, brutal und abartig sind. Für zartbesaitete Leser daher eher nichts. Leider war das nicht ganz mein Buch und werde die anderen Teile der Reihe sicherlich nicht lesen.

    3 von 5 Sternen


    Leider abgebrochen

    von

    Nicis Buchecke



    – 02.07.2017

    Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Endlich wieder ein Buch von Carlos Ruiz Zafón. Ich habe die vorherigen Teile gelesen, aber man kann es wohl auch ohne Vorkenntnisse lesen. Da es jedoch eine Weile zurücklag, dass ich die anderen Bände gelesen hatte, hatte ich so meine Startschwierigkeiten. Ich dachte mir auch manchmal es wäre besser gewesen, wenn ich diese doch nochmal gelesen hätte. Einzelne Namen ließen vage Erinnerungen aufblitzen, aber klare Bilder sind leider nach so langer Zeit nicht mehr vorhanden gewesen. Die Hauptfiguren waren mir natürlich noch im Gedächtnis, allerdings nicht mehr so deutlich, daher vertraute ich darauf, dass es sich dann doch sicher mit Hilfe des Autors zu einem klaren Bild fügen würde.
    Der Schreibstil von Zafón war einfach wieder wunderbar poetisch und grandios. Seine Formulierungen entzücken mich jedes Mal aufs neue.
    Die Hauptprotagonistin Alicia ist ein eigentümlicher, verschlossener und nachdenklicher Charakter. Sie lässt kaum jemanden an sich heran. Sie wirkte auf mich ziemlich düster, aber das trifft auch auf 75% des Romans zu.
    Die Geschichte ist vielschichtig und besteht aus vielen kleinen Puzzleteilen, die nacheinander ans Licht kommen. Welch ein Netz sich im Hintergrund verbarg ist wirklich verblüffend und wie der Autor alles miteinander verbindet einfach grandios. Es war interessant überraschend, dass Zafón teils brutale Szenen mit eingebaut hatte, die man so von ihm gar nicht kennt.
    Leider schweift Zafón doch des Öfteren ein wenig ab und ich hätte mir gewünscht, dass er sich manches Mal kürzer gefasst hätte. Getreu dem Motto: Weniger ist manchmal mehr. Der Roman erhält dadurch seine Längen und zeitweise wurde es sogar richtig langweilig und ich musste mich regelrecht zum Lesen überwinden. Nach knapp 600 Seiten war ich dann gar nicht mehr an der Auflösung interessiert. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal einen Roman von Carlos Ruiz Zafón abbrechen würde, aber ich habe mich dann doch dazu entschlossen. Wenn man ein Buch fast vier Monate versucht zu lesen, sollte man sich eingestehen, dass es besser ist es aufzugeben. Vielleicht war es auch gerade nicht die rechte Zeit für mich, um diesen Roman zu lesen, aber eigentlich hatte ich mich sehr darauf gefreut. Ich denke man hätte die Geschichte auch auf 600 Seiten erzählen können, wenn man es kompakter gehalten hätte.


    Ein undurchsichtiges Labyrinth

    von

    Thoras Bücherecke



    – 08.04.2017

    Inhalt/Klappentext:
    Spanien in den bleiernen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie 'Das Labyrinth der Lichter', das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.

    Meine Meinung:
    Ein interessanter Abschluss der Reihe, die in einer dunklen Zeit Spaniens spielt. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und relativ schwierig zu lesen. Ich konnte mich leider nicht ohne Probleme in die Geschichte einlassen. Die Charaktere sind sehr verschieden gestaltet. Sie sind sehr detailiert beschrieben und sehr eigen. Alicia gefällt mir am Besten. Sie ist eine taffe Lady, die sich nicht so schnell in die Karten schauen lässt. Mir haben die Szenen mit ihr am Besten gefallen. Der Aufbau der Story ist sehr komplex und ich hatte Mühe ihr zu folgen. Der Abschluss war sehr gut gewählt. Er hat die losen Enden zu einem schönen Ganzen verbunden.

    Mein Fazit:
    Das Werk war nicht unbedingt meins. Die Komplexität machte das Lesen zu einer großen Herausforderung.


    Wie würde der Spanier sagen? ¡maravilloso!

    von

    Flamingo



    – 02.04.2017

    Das Labyrinth der Lichter ist ein perfekter Abschluss für die Saga um den Friedhof der vergessenen Bücher , welches man trotz seiner Länge (fast 1.000 Seiten) nicht aus den Händen legen kann. Man hält den Atem an, man regt sich auf, man trauert und man freut sich, man wird mitgenommen auf eine Achterbahn der Gefühle. Man wird auch mitgenommen in eine dunkle Zeit Spaniens, die sicher vielen Lesern unbekannt war.

    Zafón führt weiter, was er bereits in den drei wunderbaren vorherigen Bänden begonnen hat. Zafón erzählt die Geschichte brutal, spektakulär und atemberaubend mit witzigen und lustigen Momente, aber auch mit nostalgischen und traurigen Momenten und ich würde trotz der Länge nicht eine Zeile streichen.

    Zafón schreibt traumhafte Dialoge und Wendungen wie kein Zweiter; irgendwo habe ich gelesen, er schrieb eine Ode an die Literatur und das gefällt mir.

    Figuren wie die Semperes, Don Fermín Romero de Torres und auch Alicia werden mich noch eine ganze Weile begleiten, sie und alle anderen sind einfach unvergessliche Charaktere, und ich wünschte jetzt schon, ich hätte Zeit für ein re-read aller vier Bände in einem Rutsch. Aber es warten noch soviele großartige Autoren und tolle Geschichten auf uns Leser.

    Volle Punktzahl und eine unbedingte Kauf- und Leseempfehlung für Das Labyrinth der Lichter .


    von

    Sofia S.



    – 25.03.2017

    Ich war zunächst skeptisch, das Finale einer Reihe zu lesen, ohne die anderen Teile zu kennen, aber es stand auch in der Leseprobe, dass es sich um einen Zyklus handle und es deshalb egal wäre, mit welchem Band man startet. Und ich muss sagen, es hat wirklich kaum etwas ausgemacht, nur die Figuren und ihre Vorgeschichte waren eben noch nicht bekannt.

    Zum Inhalt:
    Barcelona in den kalten Wintertagen des Jahres 1959. Die junge Alicia Gries kehrt in ihre Heimatstadt zurück, um das überraschende Verschwinden des einflussreichen Ministers Mauricio Valls aufzuklären. In dessen Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch, das Alicia in die Buchhandlung Sempere & Söhne führt, tief ins Herzen Barcelonas. Der Zauber dieses Ortes nimmt sie gefangen, und wie durch dichten Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia findet, öffnen die Tür zu einer finsteren Intrige und bringen all jene in Gefahr, die Alicia am meisten liebt.

    Meine Meinung:
    Am Anfang sind die vielen in kurzer Zeit auftauchenden Perspektiven und Personen etwas verwirrend, aber der wunderschönde Schreibstil von Carlos Ruiz Zafón nimmt einen sofort gefangen. Im weiteren Verlauf der Geschichte lüftet sich der Nebel immer mehr und man erkennt immer mehr die Zusammenhänge der einzelnen Erzählstränge. Auch die Hintergründe, die man nicht kennt, wenn man Das Labyrinth der Lichter als ersten Teil des Zykluses liest, werden immer deutlicher, aber doch nicht so offensichtlich, dass einem die Lust auf die anderen Bände zu lesen. Es bleibt spannend bis zur letzten Seite.
    Die meisten Figuren sind richtig sympathisch und man schließt sie sofort ins Herz. Die Gegenseite hingegen ist nicht so leicht zu durchschauen und zeigt sich erst nach und nach von seiner wahren Seite.

    Fazit:
    Das Labyrinth der Lichter konnte mich richtig in seinen Ban ziehen und ich habe mich tagelang nur darauf gefreut, abends weiterlesen zu können. Ich werde auf jeden Fall auch noch die anderen Bände lesen.


    Krönender Abschluss mit einzigartigem Schreibstil!

    von

    Julchen77



    – 09.04.2017

    Zur Handlung (Klappentext):

    Spanien in den bleiernen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie 'Das Labyrinth der Lichter', das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.

    Meine Meinung:

    Das Labyrinth der Lichter ist der vierte Teil aus der Reihe "Der Friedhof der Vergessenen Bücher" von Carlos Ruiz Zafón. Dieser Schriftsteller verfügt über einen einzigartigen Schreibstil, bei dem ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Seine Ausdrucksweise ist sensationell und lässt sich flüssig lesen, sofern man sich auf die Geschichte einlässt. Die Beschreibung der Handlungsorte ist so bezaubernd, dass ich teilweise dachte, ich wäre vor Ort. In der Geschichte kommen neben den neue Charakteren, die unterschiedlich nicht sein können, auch bekannte Protagonisten aus den vorgegangenen Teilen wieder zum Vorschein, was mir sehr gefällt (bekannt sind bisher nur Teil 1 + 2). Seine Erzählweise ist ebenfalls sehr gut, er baut genügend Spannung auf und gibt immer nur bruchstückhaft einige Hinweise zur Aufklärung der Handlung.

    Fazit:

    Ein einzigartiges Buch, für das man sich Zeit nehmen sollte, es zu genießen und auf sich wirken zu lassen.


    Ein toller Abschluss für meine Reise durch die Bibliothek der vergessenen Bücher

    von

    LadyIceTea



    – 08.04.2017

    Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie 'Das Labyrinth der Lichter', das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.

    Ich habe zuvor die drei anderen Bücher der Reihe gelesen und zusammen mit "Der Gefangene des Himmels" hat mich dieses Buch wirklich überzeugt.
    Carlos Ruiz Zafón hat mich wieder durch seine meisterlichen Verknüpfungen absolut begeistert. Das ist für mich immer wieder ein Highlight gewesen. Er schafft es alle Fäden der drei Bände und die vielen zumeist wirren Fäden aus dem Labyrinth zu einem gleichzeitig schillernden und düsteren Bild zu verbinden. Er baut Brücken zwischen den einzelnen Romanen, die ich oft so nicht so erwartet habe.
    Die Figuren habe ich nach vier Bänden wirklich in mein Herz geschlossen. Keine von ihnen ist perfekt oder der strahlende Held. Alle haben ihre dunklen Schattenseiten, sowie Ecken und Kanten.
    Die Geschichte dieses Romans ist im Vergleich zu "Der Schatten des Windes" oder "Das Spiel des Engels" actiongeladener und konnte mich mehr mitreißen. Es gab zwar auch hier diese typischen ruhigen und langatmigen Stellen, die jedoch immer wieder von knackigen und spannenden Kapiteln abgelöst wurden.
    Carlos Ruiz Zafón beantwortet in diesem Band auch noch einige Fragen und löst einige Umstände auf, die in den letzten Roman noch offengeblieben sind. Das hat es für mich persönlich, zu einem sehr guten Abschluss gemacht.
    Durch die wunderbaren Verknüpfungen der Bände und den gelungenen Abschluss, kann ich dieses Buch alles Zafón Fans nur empfehlen.


    von

    Mrslaw



    – 11.04.2017

    Mit dem neuen Buch "Labyrinth der Lichter" schließt sich der Zyklus rund um den Friedhof der vergessenen Bücher.

    In diesem Band – welches man auch unabhängig von den davor erschienenen Bänden lesen und verstehen kann – steht Alicia Gris, ein "gefallener Engel" im Mittelpunkt der Erzählung.

    Sie kehrt im Auftrag ihres Chefs nach Barcelona zurück um das Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufzuklären. In seinem Besitz befand sich bei seinem Verschwinden ein Buch aus der Reihe "Das Labyrinth der Lichter" und so verbindet sich Alicias eigenen Vergangenheit mit dem aktuellen Fall und führt sie erneut zur Buchhandlung Sempere & Söhne.

    Am Anfang des Buches lernt man ganz unterschiedliche Charaktere kennen und es gibt viele Handlungsstränge, die am Ende meisterlich zusammengeführt werden. Die Liebe zur Sprache und zu Barcelona kann man richtiggehend spüren beim Lesen dieses Meisterwerks.

    Es ist allerdings ein Buch für das man sich Zeit und Muße nehmen sollte um es richtig genießen zu können. Zum einen ist es mit über 900 Seiten sehr umfangreich, zum anderen ist die Geschichte sehr komplex und die anspruchsvolle Sprache erfordert die Aufmerksamkeit des Lesers. Wenn man sich aber darauf einlässt, so entfaltet sich die Magie der sprachlichen Finessen und man kann in der Welt rund um den Friedhof der vergessenen Bücher eintauchen.

    Sehr schön fand ich auch die Schwarz-weiß Fotografien zu Beginn eines neuen Abschnittes, die die Stimmung perfekt transportiert haben.

    Für mich ist das Buch der perfekte Abschluss, es liest sich flüssig und ist teilweise so spannend wie ein Thriller. Von mir eine klare Leseempfehlung!

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